Die Probenaht

Ja, da rollen einige schon wieder mit den Augen. Aber gerade am Anfang ist das korrekte Nähen einer Probenaht wichtig. Je öfter du deine Cover benutzt, desto seltener wirst du sie brauchen.

Probenaht heißt aber nicht, einfach mal ein Stück mit dem gerade eingefädeltem Garn nähen.

Die Probenaht muss genau so vorbereitet sein wie das spätere Projekt. Wenn also über Nahtkreuzungen genäht wird, sollte die Probenaht auch eine enthalten. Wird vorher mit der Overlock zusammengenäht, davon auch ein Stückchen für die Probenaht nähen. Bügeln, hämmern, Kurven oder Ecken, alles muss mit rein.

Nur so wird die Probenaht auch aussagekräftig. Am besten, du legst dir die Reste vom Zuschneiden gleich an die Maschine. 

Hier mal mit vier verschiedenen Fäden. Von rechts okay. Sollte links außen sein, müsste der graue Faden mehr Spannung haben. Allerdings war ich da schon bei Spannung 8, obwohl grün und hellblau nur 4, bzw. 3 hatten. Wo lag das Problem? Grau war von einem anderen Hersteller. Ich gehe davon aus, dass es für mich unmerklich dünner war. Also blieb in dem Fall nur auswechseln (wenn man links außen möchte). Es ist meist von Vorteil, zumindest bei den Nadeln gleiche Garne zu benutzen.