Der Nähfussdruck

Hierfür findest du eine Schraube links oben auf dem Gehäuse. Stellt man ein Handmaß in den Schlitz neben dieser Schraube, sollte sie 1.2 cm aus dem Gehäuse raus stehen. Manchmal ist die Schraube bis auf 0.8 cm reingedreht. Im Allgemeinen ist 0.8 der geringste, 1.3 der höchste Wert. Das sind auch die Zahlen, mit denen Janomenutzer den Druck angeben.

So wird der Nähfussdruck abgelesen.

Janome gibt an, die Schraube sollte mit dem Schlitz waagrecht zur Gehäusespalte sein. Wenn ihr 1,3 cm weit raus seid und der Schlitz parallel zum Gehäuse ist, habt ihr quasi die Werkseinstellung.

 

Bei meiner Maschine steht der Druck meist auf 1.2, das hat sich so etabliert.

Hast du das Gefühl, der Stoff macht sich unter dem Fuss selbstständig, erhöhe ruhig mal den Druck (also reindrehen). Gerade beim Einfasser befinden sich viele Lagen und unterschiedliche Höhen unter dem Fuss.

Wenn du, wie ich, immer mal wieder grad das Lineal vermisst, wenn du den Nähfussdruck kontrollieren willst, kannst du auch ein übriges Handmass auf 1,5 cm zurückschneiden und mit ein paar Tropfen Kleber (Textilkleber, Holzleim, was man halt von Plastik auch wieder wegbekommt und nicht zu flüssig ist) in den Schlitz kleben.